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Welttag des Buches

Welttag des Buches

Auch wenn er fast schon wieder vorbei ist, heute ist Welttag des Buches, ein Tag den man meiner Meinung nach zum weltweiten Feiertag erklären sollte. Im Ernst! Fast alle Feiertage die es bei uns gibt, sind religiös begründet, und ihr Sinn und Zweck erschließt sich in ihrer ganzen Tragweite nur denjenigen, die auch wirklich ihren Glauben leben. Alle anderen freuen sich zwar über einen freien Tag, aber das war es dann auch schon. Bücher als Kulturgut, Wissensquell über die Jahrhunderte und als Förderer von Kreativität und Phantasie gehen uns jedoch alle etwas an.

Ohne Bücher würden wir alle als Analphabeten aufwachsen, wir wären unserer sämtlichen gesellschaftlichen Grundlage beraubt und würden wahrscheinlich noch in einem Zustand ähnlich der Steinzeit verweilen. Und wären das nicht schon Gründe genug diesen Tag zu einem richtigen Feiertag zu erklären, so gäbe es noch tausend gute Gründe mehr.

Wäre es nicht viel schöner, als Tradition Bücher, selbstgeschriebene Geschichten oder persönliche Briefe zu verschenken, als Schokohasen oder Socken und Hemden?

Mit Büchern kann man jemandem eine Auszeit vom Alltag schenken, eine Reise in ein fernes Land, die Rückkehr in die Kindheit, einen Spiegel sich selbst zu erkennen, einen Freund, der die richtigen Worte findet, eine Zeitreise, ein Abenteuer, einen Ort für seine Wünsche. An einem “Buchtag” hätte man wirklich Zeit mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen, es aufzuschlagen und zwischen den Zeilen zu tauchen, um eine Welt jenseits von schwarzen Buchstaben und Satzzeichen zu entdecken.

Aber ich hoffe sehr, dass ihr da draußen, trotz Arbeit, Studium oder Schule, heute und auch alle anderen Tage ein wenig Zeit findet, um in die Bücherwelten einzutauchen.
Also WER wollt ihr heute sein? Cowboy, Indianer, Arzt, Astronaut, Weltenbummler, Kind, Abenteurer?
WO wollt ihr heute sein? Indien, Nordpol, Weltall, Urwald, in der Stadt, im Wald, in den Tiefen des Ozeans?
Und WANN wollt ihr sein? Heute, gestern, morgen? In der Steinzeit, im Mittelalter, bei den Dinosauriern oder in einer fernen Zukunft?

IHR könnt es entscheiden!

Also Buch geschnappt und ab auf die Couch! Werde ich jetzt auch endlich!

Posted in Dies und Das.


Stöckchen: Lieblingsfilmmusik

Ich bin mal wieder ein wenig herumspaziert und habe auf dem Weg mal ein Stöckchen aufgehoben und mitgehen lassen. Gefunden hab ich das bei Romy.

Diesmal geht’s um Filmmusik. Hier die Regeln:

Schonmal einen Film gesehen in dem dich das Lied, welches gesungen wurde, total berührt oder amüsiert hat? Und wolltest du das schon immer mal mit anderen Leuten teilen? Dann bietet dieser Tag dir die Gelegenheit dazu.
Was du machen musst: Zeige uns sechs deiner liebsten Lieder, die in einem Film gesungen werden. Sag uns, aus welchem Film sie sind und wieso sie dir so gut gefallen.

Mmh, ist gar nicht so einfach da eine Auswahl zu treffen. Relativ spontan kommen mir da folgende Stücke in den Sinn (ohne irgendeine wertende Reihenfolge):

1) “So ein wonnig toller Tag” aus Elliot, das Schmunzelmonster

In der deutschen Version glaube ich gesungen von Katja Ebstein. Ich habe diesen Film geliebt! Der gehört auch noch dringend in meine DVD-Sammlung. Ein positiver Gute-Laune-Song.

2) “Somewhere Out There” aus Feivel, der Mauswanderer

Noch ein Kinderfilm. Ich finde diese Szene einfach herzergreifend. Kleine Maus ganz allein in der großen weiten Welt *schnüff*

3) “Out Here On My Own” aus Fame

Gesungen im Originalfilm von Irene Cara. Muss wohl einer der ersten Tanzfilme gewesen sein, die ich gesehen habe. Vor kurzem dann auch mal das Remake gesehen. Musikalisch gefiel mir das ganz gut, die filmische Umsetzung hat mich nicht so vom Hocker gerissen.

4) “Summer Nights” aus Grease

Zu Grease muss man ja wohl nicht viel sagen :-) Kultfilm mit cooler Musik!

5) “Bohemian Rhapsody” aus Waynes World

Einfach nur Kult! Auch wenn ich mit dem Rest des Films heute nicht mehr all zu viel anfangen kann, aber diese Szene ist einfach nur göttlich!

6) “Catch Me” aus Bandits

Großartiger Film mit großartiger Musik! Einer der wenigen Soundtracks in meinem Besitz bei dem ich wirklich jedes Lied empfehlen kann.

Da ich noch nicht viele Bloggerbekanntschaften habe, um Stöckchen  rüberzuwerfen, lasse ich es einfach mal hier liegen. Wer will, darf es gerne mitnehmen.

Posted in Stöckchen, Listen, Fragebögen.


Digital Detox Week – Elektronische Fastenwoche

In Ami-Land rufen so ziemlich jeden Tag irgendwelche Organisationen zu Gedenk- und “Awareness”-Tagen, Wochen oder sogar Monaten auf. Darunter auch ziemlich abstruse Geschichten. Aber es gibt auch durchaus Aufrufe, die meiner Meinung nach wirklich Sinn machen.
So z.B. erklärt das Magazin “Adbusters” diese Woche zur “Digital Detox Week”. Ursprünglich startete diese zweimal jährlich stattfindende Kampagne unter dem Namen “Turn Off Week” und sollte auf den steigenden TV-Konsum und seine Folgen insbesondere für Kinder aufmerksam machen. Neben dem Fernseher sind es heute noch der PC, Handys und Spielekonsolen die Tag für Tag unsere Aufmerksamkeit fordern und ohne die sich so manch einer sein Leben gar nicht mehr vorstellen kann.
Würde man uns einfach dieser elektronischen Gadgets berauben, so würden sich im Extremfall wirklich Entzugserscheinungen wie beim Drogenentzug einstellen. Wie abhängig wir uns selbst von dieser Welt machen, ist uns oft gar nicht mehr so wirklich bewusst.

aboutpixel.de /Seelenverwandte © Uwe Dreßler

Völlig selbstverständlich ist für viele morgens der Druck auf den Einschaltknopf des PC, oft noch bevor die Kaffeemaschine angeworfen wird. Schnell die Emails checken, Feed-Reader durchforsten und bei diversen Diensten seinen ersten Statuseintrag vornehmen: “Guten Morgen Welt”. Ohne Handy in der Tasche fühlen wir uns unwohl, wenn wir das Haus verlassen, wer nicht innerhalb von 2 Stunden auf eine SMS antwortet wird mit vorwurfsvollen Folge-SMS bombardiert und ohne das ständige Gebimmel, Gepiepse und Jamba-Spar-Abo-Gedudel um uns herum wäre die Welt doch auch viel zu “stumm”. Und “stumm” passt in unsere Welt doch so gar nicht.

Wir müssen twittern, an Pinnwände schreiben, bloggen, IQM-AIM-IRC-Abkürzungssalat-Chats mit bunten Smilies und noch mehr Abkürzungen versehen, uns gruscheln, anstupsen, umarmen und liebhaben. Und wer nicht lieb war wird geblockt, gesperrt, abgelehnt, entfreundet, gebannt, gelöscht. Einfach so per Knopfdruck. Ein Freund weniger. Ein Punkt weniger auf meiner Messskala der Beliebtheit. Weniger Freunde, Follower, Kontakte bedeuten weniger Erfolg, Bekanntheit, Beliebtheit. Freundschaft wird zur Maßeinheit und zu einem sehr inflationär gebrauchten Begriff. Freund = 0 oder 1, geaddet oder eben nicht.

Aber mit Nullen oder Einsen kann man nicht Spielen, Musizieren oder Sport machen. Oder doch? Klar, da schnapp ich mir die WIE-Konsole, die zeigt mir WIE ich WAS zu machen hab und dann hampel ich da vor meiner Glotze rum, nenne das Sport treiben oder Gitarre spielen, und das alles ganz mit mir alleine, gegen mich selbst oder mit mir zusammen, oder WIE?

OK, das ist natürlich ETWAS überspitzt, aber es macht schon Sinn sich diese veränderten Lebensbedingungen und Werteverschiebungen mal ins Bewusstsein zu holen, zu reflektieren und mal wieder ganz bewusst so richtig “old school” zu leben (alle so um die 30 sollten verstehen was ich meine *grins*). Es ging doch früher schließlich auch ohne. Und haben wir da was vermisst? Na gut, wir konnten ja noch nicht wissen, WAS wir vermissen sollen, aber hat ein Tag ohne ständig auf die Uhr, das Handy, den Posteingang oder den Twitterstatus gucken nicht auch etwas sehr Befreiendes an sich?

Wie wär’s mal wieder mit der Tageszeitung statt dem Newsreader? So eine richtige Zeitung, an der man sich noch schwarze Finger von der Druckerschwärze holt und die so herrlich raschelt, wenn man die Seiten umschlägt. Oder vielleicht mal statt Email einen richtigen Brief schreiben, mit obligatorischen Tintenflecken und durchgestrichenen Textteilen, weil es eben keine Backspacetaste gibt. Und man kann bei der Gelegenheit mal wieder Schönschrift üben, wie in der Schule. Ist doch viel persönlicher als Arial oder Times New Roman.

Nehmt euch einfach mal wieder Zeit für das reale Leben. Trefft euch mit Menschen, denen ihr beim Gespräch in die Augen blicken könnt, deren Lachen schöner ist als jedes Smilie, deren Umarmung euch das Herz erwärmt und deren Geschichten mehr Farben haben als das übliche schwarz-weiß von Texteinträgen im Netz. Das digitale Leben ist 2-dimensional, das Leben um uns herum hat soviele Dimensionen mehr. Es lacht, es weint, es tanzt, es fühlt, es atmet, es tut auch manchmal weh. Du kannst es sehen, riechen, schmecken, anfassen, begreifen, bewegen, gestalten.

Ihr müsst ja nicht gleich auf kalten Entzug gehen und euch von allem verabschieden. Das tue ich auch nicht, sonst würde dieser Blogeintrag hier nicht stehen. Aber man sollte sich mal fragen, ob es wirklich so dringend notwendig ist, schon zum 5. Mal die Emails zu checken oder was es mir bringt meine Zeit mit der 150. Castingsendung zu verplempern. Vielleicht mal einen Abend das Handy und auch das Festnetz abschalten, für niemanden erreichbar sein und die Ruhe geniessen. Kleine Freiräume schaffen für Gedankenspiele und Gefühls-Achterbahnen.

Ich werde diese Woche jedenfalls versuchen etwas kürzer zu treten. Und deshalb verkrieche ich mich jetzt auf die Couch und widme mich meiner aktuellen Lektüre.
Und wie betreibt ihr elektronisches Heilfasten, falls ihr Lust habt mitzumachen? Auf was fällt es euch schwer zu verzichten? Bloggen, Chatten, Fernsehen oder Handy?

Posted in Mitgemacht.


Freitags-Füller #55

Freitags-Füller 55

1. Umziehen ist zwar anstrengend, aber eine gute Gelegenheit Ballast loszuwerden, sowohl tatsächlichen als auch seelischen.

2. Kein Bemühen ist je für umsonst .

3. Meine beste Eigenschaft ist immer gerade die, die gebraucht wird .

4. Das was einen Menschen besonders macht, sind die kleinen Details.

5.  In ungefähr 10 Jahren  möchte ich endlich auf eigenen Füßen stehen und in der Lage sein mir meine Wünsche selbst zu erfüllen (hoffentlich nicht erst in 10 Jahren sondern auch schon früher).

6. Menschen, die jegliche Veränderungen ablehnen und gegen noch so gute Argumente imun sind, machten mich verrückt  .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, morgen habe ich meinen Wocheneinkauf geplant und Sonntag möchte ich ein paar aufgeschobene Aufgaben erledigen !

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

Die Freitags-Füller gibt es übrigens jede Woche bei Barbara.

Posted in Stöckchen, Listen, Fragebögen.


Musikrundschau: Querbeet durch die Niederlande – Part 1

So hin und wieder packt es mich und ich verbringe Stunden damit nach neuer Musik für meine Sammlung zu suchen. Das Internet bietet dafür so viele Möglichkeiten. Bei meiner letzten “Schnüffeltour” bei last.fm bin ich bei so einigen niederländischen Bands hängengeblieben. Hier gibt es jetzt mal meinen persönlichen Rundumschlag durch verschiedene Genre. Da dürfte für (fast) jeden was dabei sein.

Hier im ersten Teil fangen wir mal mit ein paar rockigen Sachen an.

Kane
Mein absoluter Ohrwurm seit einigen Tagen  ist von Kane, einer großartigen Band, bei der ich gar nicht verstehe, warum sie nur in den Niederlanden so bekannt und erfolgreich ist. Ursprünglich eine U2-Cover-Band. Diesen Einfluss hört man auch ein wenig raus, aber sie haben doch ihren eigenen Stil gefunden.

Auch in der Acoustic-Version sehr zu empfehlen! Auf jeden Fall eine tolle Live-Band! Mir gefallen diese Konzert-Aufnahmen auf jeden Fall noch besser als die Album-Versionen. Und das kann man nicht von jeder Band so behaupten. Wunderschöner Song ist auch “Let It Be” (nein, kein Beatles-Cover).

Di-rect

Neben den rockig-punkigen Stücken gibt’s aber auch tolle akustische Balladen, z.B. “Don’t Kill Me Tonight” oder auch die Kombination mit klassischen Piano-Klängen beim Song “Blind For You”. Die neueste Single von Di-rect“Times Are Changing” wurde jedoch mit neuem Sänger aufgenommen und scheint eine etwas andere Richtung einzuschlagen.

Moke

Moke – “Here Comes The Summer”. Das lass ich einfach mal unkommentiert. Ich mag Musik auch nicht gerne irgendwelche Label aufdrücken. Mir gefällt’s einfach!

So, und nun mal noch ein wenig Frauen-Power, jawohl! Die nächsten Drei sollten auch ein wenig bekannter sein.

Anouk

Anouk mit “Nobody’s Wife”  ist wohl der bekannteste Song und war bisher auch so das Einzige was ich bewusst von Anouk kannte. Aber da gibt’s noch einige andere gute Songs von ihr.

Within Temptation

Within Temptation feat. Keith Caputo – “What Have You Done”.  Gehört zu meinen Lieblingsliedern der Band, aber eigentlich sind alle toll :-) . Allen, denen die “härteren” Töne da drin nicht so zusagen, kann ich unbedingt das letzte Album “An Acoustic Night At The Theatre” ans Herz legen.  Hier ein kleiner Sneak-Peak mit dem offiziellen Trailer:

Das ist eine der Bands, die ich unbedingt mal live sehen möchte.

Und zum Abschluss von Teil 1 kommt jetzt noch

Delain

Ähnliche Richtung wie Within Temptation. Was soll ich sagen, ich mag diese Kombi halt. Wie schimpft sich sowas? Melodic Metal? Symphonic Metal? Keine Ahnung. Ist mir auch wurscht. Delain rocken! Und ich würde sie gerne bei “Rock im Harz” sehen, aber der Termin fällt natürlich genau in die Prüfungszeit, war ja klar! Dabei wären da ja auch gleich noch Subway To Sally und Van Canto dabei *grmpf*. Ich hab mit sowas immer kein Glück.

So, dies war der erste Teil meiner Musikrundschau durch die Niederlande. Und wenn ihr jetzt meint “Oh Gott, nur so ein Rock- und Metalgedöns” – ich kann auch anders. Aber das gibt’s erst im zweiten Teil. Lasst euch überraschen!

Posted in Gelesen, gesehen, gehört.


Amazon.de jetzt auch mit universellem Wunschzettel

Da besuche ich doch gerade mal wieder meinen “Haus-und-Hof”-Onlineshop Amazon, um noch ein paar Bücher für das neue Semester zu bestellen, da werde ich gleich netterweise darauf aufmerksam gemacht, dass es jetzt auch hier in Deutschland einen Universal-Wunschzettel gibt. Jetzt kann man mit Hilfe eines Bookmarklets auch Produkte von anderen Seiten und Shops in seinem Wunschzettel speichern. In den USA ist das schon seit glaube ich 2008 möglich, nun auch endlich hier. Amazon erfüllt mir zwar schon sehr viele Wünsche, aber eben nicht alle. Bisher habe ich dann Artikel von anderen Seiten gebookmarkt oder in Evernote gespeichert, jetzt habe ich eine zentrale Anlaufstelle und ich muss nicht erst überall rumsuchen, wenn ich mal wieder gefragt werde, was ich mir denn zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünsche.

Posted in Dies und Das.


Ende der Funkstille

Es war still hier die letzten Wochen. Und dabei hatte ich doch erst angefangen mit dem Bloggen. Es ist auch nicht so, als hätte ich nichts zu sagen – ganz im Gegenteil. Die Herausforderung für mich ist, all die Gedanken, Emotionen, Bilder die in meinem Kopf umherwuseln irgendwie auszudrücken, in Worte zu fassen, zu ordnen. Damit bin ich manchmal einfach überfordert. Wie beschreibe ich das am einfachsten? Kennt ihr diese Szene in “Karate Kid”, wo Mister Miyagi versucht die Fliege mit den Essstäbchen zu fangen? Damit einem das gelingt, muss man sich voll und ganz auf diese eine Fliege konzentrieren. In meinem Kopf schwirrt dann aber nicht nur eine Fliege rum, sondern tausende. Und es funktioniert auch nicht einfach wild mit den Stäbchen um sich zu schnappen und zu hoffen eine Fliege, einen Gedanken zu erwischen. Es herrscht einfach Chaos, es summt und flirrt.

Zum Ende der Semesterferien überkommt mich oft so ein Mix aus ganz unterschiedlichen Gefühlen – das Gefühl, endlich wieder zuhause zu sein, angekommen zu sein, aber dann der Gedanke an das Abreisen, das Abschied nehmen. Und plötzlich fühlt man sich schon allein, obwohl man es ja noch nicht ist. Dann ist da dieser innere Kraftschub, weil es wieder ein Neubeginn ist, die Chance Dinge anders zu machen. Und man hat Ideen, was man alles erreichen und verwirklichen will. Und im nächsten Moment sieht man statt dem Meer an Möglichkeiten nur den riesigen Berg an Problemen vor sich, der einem die Sicht versperrt und einem den Atem nimmt. All die Prüfungen, die auf einen warten. Die Erwartungen, die an einen gestellt werden – ausgesprochen oder gefühlt. Die Angst vor dem Versagen, die Angst vor dem was danach kommt.

In diesen Tagen laufe ich manchmal wie benommen durch die Welt, unfähig noch irgendetwas aufzunehmen, zu fühlen. Ich mache einfach zu. Ich kann mich nicht dagegen wehren. Ich habe auch noch kein wirkliches Rezept gefunden mich aus diesem Zustand zu befreien. Er kommt, und er geht auch wieder. Aber diese Tage sind schwer wie blei.

Ich bin jetzt seit 1,5 Wochen wieder im “Niemandsland”, die Uni hat wieder angefangen und die ganze Organisation und das Einleben in einen halbwegs geregelten Tagesablauf bringt mich wieder zum Funktionieren. Es lenkt das Chaos in halbwegs geordnete Bahnen. Vorerst.

Ich kann nicht versprechen, dass so eine “Auszeit” nicht wieder passiert. Dieser Blog stellt mich vor ganz neue Herausforderungen. Das war ja auch Sinn und Zweck des Ganzen. Er soll ein Ventil sein, der mich vor dem Überlaufen bewahrt, ein Ort, an dem ich meine Sprache wiederfinde und ein Raum, in dem vielleicht irgendwann nicht nur ein hohles Echo zurückschallt, wenn ich spreche.

Und der Grundstein ist mit diesem Eintrag gelegt, denn ich traue mich das erste Mal etwas wirklich persönliches über mich preiszugeben. Und bevor ich das wieder bereue, schicke ich ihn lieber ganz schnell ab.

Posted in Persönlich.


Ich wünsch mir ne kleine Grinsekatze…

So…endlich…endlich mal wieder Kino, das erste Mal 3D und es war natürlich Alice! Über den Film selber brauch ich ja wohl nichts mehr zu erzählen, außerdem soll sich das ruhig jeder selbst ansehen. So in 3D ist schon toll, muss ich sagen. Aber ich muss den Film unbedingt nochmal im Original sehen. Die Synchro von Johnny Depp ging nämlich gar nicht.  Natürlich hat man die Figuren aus Kindertagen schon wiedererkannt, aber ich hab schon gemerkt, dass mir doch vieles von der Original-Geschichte entfallen ist. Habe mir also vorgenommen, mal das Originalbuch zu lesen.
Alice im Wunderland - Buch zur Fernsehserie
Und wie ich so versucht habe mich auch an die Fernsehserie zu erinnern, da fiel mir ein, dass ich als Kind auch ein Buch gehabt habe. Da ich ja gerade bei meinen Eltern bin, hab ich mich dann gleich auf die Suche gemacht. Und ich hab es tatsächlich gefunden! Einen Teil der wirklich guten Kinderbücher haben wir nämlich noch aufbewahrt. Großartig! Es ist das Buch zur Fernsehserie.

Verliebt hab ich mich ja in die Grinsekatze (nein, nicht in Johnny Depp, da hat er auch schon bessere Rollen für gehabt *grins*)! Schenkt mir wer eine zum nächsten Geburtstag?

Ansonsten muss ich ganz schnell lernen zu häkeln. Habe nämliche bei Dawanda eine Häkelanleitung für eine Grinsekatze gefunden.

Und wie ich so zu meinen Mit-Kino-Gängern sage: “Ich wünsche mir ne Grinsekatze”, hab ich gleich ne Melodie im Kopf, die ich erst nicht einordnen kann. Die summe ich auf der Heimfahrt die ganze Zeit vor mich hin, bis es mir dann einfällt: “Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze” von Wum aus der alten Fernsehshow “Der große Preis”. Musste ich mir doch gleich nochmal bei youtube ansehen. Hab dann halt aus der Miezekatze ne Grinsekatze gemacht :-)

Posted in Gelesen, gesehen, gehört.


The Vampire Diaries – Leih Elena deine Stimme

Seit einiger Zeit läuft nun auch in Deutschland die Serie “The Vampire Diaries”, die auf den Romanen von L. J. Smith basiert. Die Romanreihe soll nun auch bei Random House Audio als Hörbuch produziert werden. Und DU kannst dabei sein und den Tagebucheintragungen der Hauptperson Elena mit deiner Stimme Leben einhauchen. Da es eine weibliche Person ist, wird natürlich auch eine weibliche Stimme gesucht – sorry Jungs!

Auf der folgenden Facebook-Seite findet ihr alle nötigen Informationen für die Teilnahme. Hier die Kurzfassung:

  • Nimm den auf der Informationsseite angegebenen Text als Hörprobe auf. Ein einfaches Mikro (z.B. eingebaut oder Headset) genügt.
  • Die Datei darf nicht größer als 5 MB sein.
  • Schick die Datei an die angegebene email-Adresse und gib an, welche größere Stadt für dich am ehesten zu erreichen ist.
  • Einsendeschluss ist der 24. März.

Ich selbst werde wohl nicht daran teilnehmen, weil ich meine Stimme schon einmal in einem selbst produzierten Hörspiel für das Studium anhören musste, und von meinen stimmlichen und schauspielerischen Fähigkeiten nicht so überzeugt bin, aber ich bin mir sicher da draussen gibt es genug begabte Mädels mit schönen Stimmen, die an soetwas ihren Spaß hätten.

Also viel Glück allen! Man hört sich dann (hoffentlich)!

Posted in Fundstücke.


Huch! – Wo sind die letzten 2 Wochen geblieben?

Hatte ich nicht letztes Mal geschrieben ich hätte jetzt endlich mal Zeit mich um diesen Blog zu kümmern? In der Theorie wohl schon, denn ich habe ja Semesterferien vorlesungsfreie Zeit. Aber das heisst auch – ich habe endlich sowas wie ein Leben! :-) Ich habe liebe Freunde um mich rum, die alle besucht werden wollen, es gibt hier Kinos, Theater, Diskos etc., ich kann mich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen und zwar fast rund um die Uhr, ich habe ein Auto zur Verfügung (zumindest am Abend) – ich kann quasi tun wozu auch immer ich Lust habe! Und genau das habe ich die letzten 2 Wochen getan. Und ich habe meinen Rechner nicht wirklich vermisst. Den kriege ich noch oft genug zu Gesicht, spätestens wenn die Uni wieder anfängt. Tut mir ja nur leid für diejenigen, die vielleicht doch mal hier vorbeischauen, auch wenn das bisher nicht viele sind, dafür ist der Blog noch etwas zu jung.

Was habe ich also die letzten 2 Wochen so getrieben? Hier eine Kurzzusammenfassung:

  • Ausschlafen:
    na ja, sagen wir mal eher die Nacht zum Tag machen, da steht man dann natürlich nicht um 8h schon wieder auf
  • Trainieren im McFit dank der Aktion von Caschy:
    in der ersten Woche fleissig 3 mal trainieren gewesen, diese Woche macht mir meine Schulter schwer zu schaffen, daher nur 2 mal dort gewesen und nur etwas gelaufen und Fahrrad gefahren, keine Geräte.
  • mit Freunden zum Spielen treffen:
    bisher leider erst 1 Mal. Sind alle sehr beschäftigt im Moment. Auf den Tisch kamen diesmal Valdora, Pandemie und Wizard.
  • mit (noch) Unbekannten zum Spielen treffen:
    beim Spieletreff vom Hippodice e.V. in Bochum-Langendreer. Sehr nette Leute. Gespielt haben wir Notre Dame, Alhambra und Wizard an dem Abend. Morgen gehe ich nochmal hin.
  • Frühstücken gehen: was kann es besseres geben um das Wochenende einzuläuten?
  • mit lieben Menschen auf einen Kaffee treffen: im Cafe sitzen, tratschen und Menschen beobachten, die draußen vorbeigehen – einfach großartig!
  • lecker Essen gehen:
    zum Beispiel im Cafe Tucholsky in Bochum. Für mein Studentenbudget nicht gerade günstig, aber man muss sich ja auch mal was gönnen. Seeeehr lecker! Gegönnt habe ich mir gebackenen Ziegenkäse in Parmaschinken mit einer Honig-Irgendwas-Sauce (mmmmhhhh, lecker!), Schweinelendchen gefüllt mit Rucola und Mozzarella mit Rosmarinkartoffeln und einer Senfsauce (die war der Knaller!) und zum Nachtisch Tiramisu (göttlich!)
  • Geburtstage feiern: der März ist voll von Geburtstagen. 2 vorbei und 3 kommen noch.
  • Familienmitglieder besuchen: ganz besonders natürlich meine Omi! Die liebe ich über alles und bin froh über jeden Tag den wir noch gemeinsam verbringen können. Schließlich weiß ich nie ob ich sie noch einmal zu Gesicht bekomme, wenn ich abreise. Meinen Bruder und seine Frau habe ich leider noch nicht gesehen, vielleicht klappt das nächstes Wochenende mal.
  • auf Konzerte gehen:
    Empfehlung – trionova im Cafe Steinbruch in Duisburg. Glaube alle 2 oder 4 Wochen spielen die dort Sonntags ab 19.30h. Eintritt frei, man sollte allerdings vor 19h da sein um noch einen Platz zu ergattern.

Mein Einkaufserrungenschaften

  • lesen, lese, lesen: mal endlich wieder Zeit dazu und dann kommt die Lust am Lesen auch gleich wieder zurück. Schon beim dritten Buch angelangt. Ich muss die Zeit nutzen, bald steht wieder nur BWL-Krams auf der Leseliste :-(

Posted in Persönlich.